Abfallverbrennung in der Wirbelschicht
Ein flexibles Feuerungskonzept erlaubt den gemeinsamen Einsatz verschiedenartiger Brennstoffe
Restabfälle aus Haushalten und Gewerbe, zum Beispiel Schlämme und Rejekte aus Industriebetrieben, dürfen nicht unbehandelt deponiert werden, außerdem ist die Nutzung ihres Energieinhalts durch Verbrennung geboten. Die Verbrennung unterschiedlicher Abfälle in einer gemeinsamen Brennkammer ist bei Rostfeuerungen nicht ganz unproblematisch, da jede Rostfeuerung auf eine bestimmte Stückigkeit und auf ein Heizwertband des Brennstoffs ausgelegt wird. Abfälle mit niedrigem Heizwert wie nasse Schlämme und Hauptbrennstoffe mit hohem Heizwert wie Biomassen oder Kohle verlangen nach Flexibilität der Feuerung, die mit Wirbelschichtkonzepten erfüllt werden können. Dieses Verbrennungsverfahren erlaubt es, verschiedenartige Brennstoffe einer gemeinsamen Brennkammer aufzugeben, da im Bad der Wirbelschicht ein homogener Zustand existiert, der eine ideale Mischung der Brennstoffe herstellt. Praktische Erfahrungen bestätigen die Wirbelschichtfeuerung als gangbaren Weg für die Verbrennung von Festbrennstoffen aller Art.
| Autor(en): | |
| Schlagworte: | Biomasse |
| Seite: | 7 |
| Preis: | € 4,00 |
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